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Da schreibt eine bekannte Trainerin und Coach von ihren Ängsten, die ihr vor größeren Veränderungen schweißnasse Hände bereiten. Ich glaube, das kennt wohl jeder. Das ist der scheinbar rauhe Wind, der uns in´s Gesicht bläst, wenn wir unsere Komfortzone verlassen. Das Schöne an meiner neuen Bewusstseinstechnik “Selbstsign” ist, dass Sie kinderleicht anwendbar ist. Und mich innerhalb von Minuten aus einem zittrig, nervösen, schweissnassen State in ein Gefühl der Ruhe, Gelassenheit und stillen Zuversicht bringt. Hier arbeitet ein anderer Bewusstseinszustand als der unseres Alltags-Verstandes, des Ichs. Versuchen Sie mal mit dem rationalen Verstand einem erhöhten Herzschlag Einhalt zu gebieten. Oder einem schmerzenden Knie zu sagen, dass es aufhören soll weh zu tun. Das funktioniert nicht. Das autonome Nervensystem lässt sich nix sagen, zumindest nicht auf der Ebene. Wählen wir allerdings einen anderen Kommunikations-Kanal und kommunizieren wir aus einem anderen State, nicht dem des “Ichs” sondern dem des “Selbst”, gelingt es auf einer eher energetischen Ebene mit dem Thema in Resonanz oder Kommunikation zu gehen.
Diese Fähigkeit der Selbststeuerung oder Selbstführung ist äußerst hilfreich, weil Sie uns unabhängig macht von der Unterstützung anderer Menschen. Wir haben das alles selbst in uns. Mit dem richtigen Bewusstseinszustand klappt das wunderbar. Und ist selbst in stressigen Lebenszeiten und hektischen Berufssituationen ganz unkompliziert anwendbar.
Eine Beobachtung zwischen Nürnberg und München
Mal angenommen Sie fahren heute nach München und es ist ein wunderschöner, sonniger Wochentag. Es ist nicht so viel Verkehr und die Strecke ist Ihnen bekannt.
Sie haben getankt und sind gut gerüstet. Sie fahren los. 3 Spuren, sie haben es nicht eilig. Deshalb nutzen sie die Spur rechts. Es ist ein schöner Immernoch-Wintertag im März. Die Felder sind mit Schnee überzuckert. Sie denken an Ihren Termin, sie sind gut vorbereitet und freuen sich darauf.
Sie haben ein Bild im Kopf, wie das werden wird. Sie sehen sich vor einem Flipchart stehen und einen tollen Vortrag halten.
Und gleichzeitig wird Ihnen bewusst, dass sie sich jetzt gedanklich in der Zukunft befinden. Und sie nehmen wahr, dass sie ihren Körper, die Arme und Beine grad nicht spüren. Aber sie nehmen Notiz von ihrer leicht angehobenen Schulter- und Nackenpartie. Sie wissen, dass das die Reaktion Ihres Körpers ist, auf Nervosität oder Ängstlichkeit vor Gruppen zu stehen. Komisch, da sehen Sie sich bei einem erfolgreichen Vortrag und trotzdem hat etwas in Ihnen Angst. Es dauert nur zwei, drei Sekunden bis Sie diesen Umstand gänzlich akzeptieren und sich entscheiden ihn dennoch los zulassen. Sie atmen tief ein und ihre Schultern fallen wie von alleine nach unten. Continue reading “Der Tanz im Jetzt-oder von unseren verschiedenen Bewusstseinszuständen” »
Kennen Sie dieses Wohlgefühl, sie sind mit sich und der Welt im Reinen und sind glücklich und zufrieden. Und dann passiert etwas und wir werden katapultartig aus diesem Wohlgefühl heraus gerissen. Sie müssen sich mit einem dieser kleinen oder größeren Lebens-Dramen arrangieren. Vielleicht ein heißersehntes Schäuferle am Land, dass dann eine Gummi-Kruste hat, eine Beule im Auto oder ein dickes Abschlepp-Ticket. Da haben wir bereits eine negative Begebenheit produziert. Aber mal ehrlich, wie machen wir das eigentlich? Wie produzieren wir diese kleinen selbstverursachten Dramen? Wir glauben den falschen Leuten. Continue reading “Überprüfen Sie hypotetische Entscheidungen bevor sie Drama kreieren!” »
Wissen Sie was ich überhaupt nicht mag? Wenn ich morgens aufwache und schon das Terror-Kino in meinem Kopf beginnt noch ehe ich aufgestanden bin. Gedanken querfeldein , eine Schnitzeljagd nach einer Trophäe, die ich nicht kenne und auch nicht will. Falls es Ihnen manchmal auch so geht und sie diesen Umstand nicht wollen, probieren sie es mal mit meiner Bewusstseins-Technik: Stellen sie sich vor, sie stehen unter der Dusche und das Wasser wären funkelnde, strahlende Lichtperlen, die alle unpassenden Gedanken und Gefühle wegspülen. Und sie nehmen den Gedanken auf in ihrem Bewusstsein: “Ich reinige meinen Geist”. Wenn sie frei und ohne Widerstände sind, sich urteilsfrei vorstellen können, dass das funktioniert, gibt ihr Kopf augenblicklich und sofort Ruhe.
Ein Wanderer läuft an einer Klippe entlang, rutscht aus und kann sich an der Kante der Klippe gerade noch so festhalten. Ihm scheint es, dass er sich alleine aus dieser misslichen Lage kaum befreien kann. So beginnt er um Hilfe zu rufen. Da ihm niemand antwortet, beginnt er immer lauter um Hilfe zu rufen: “Hallo, hallo, ist denn da niemand, der mir helfen kann?” . Plötzlich hört er eine angenehme, tiefe Stimme: “Hier spricht Gott, dein wahres Selbst. Ich kann Dir helfen! Hab Vertrauen zu Dir! Du schaffst es! Darauf folgt eine tiefe Stille. Und dann ruft der Verzweifelte in seiner misslichen Lage: ” Ist denn sonst niemand da, der mir helfen kann?” Continue reading “Von Selbst-Vertrauen und Selbst-Zweifel” »
Der Zunichtemacher
Da sind wir gerade mal ungefähr 3 Jahre alt, da entwickelt sich in unserem inneren Team ein „Zunichtemacher“. Er entsteht immer aus einer Wechselbeziehung zu einem anderen Menschen. Er hat höllischen Spaß daran, die gerade gebackenen Sandkuchen wieder einzureißen, absichtlich kaputt zu machen. Sein Motiv liegt irgendwo auf einer Skala zwischen Schuld und Rache. Der innere Rächer sagt: „Jetzt siehst Du, was Du davon hast, ich bestrafe Dich damit, dass ich alles verliere. Dann leide nicht nur ich, dann leidest auch Du. Der Schuldige sagt: Große Sandburgen, die wie Schlösser aussehen, stehen dir nicht zu, weil du schuldig bist. Wer bist Du denn schon, dass Du so etwas wirklich verdient hättest?“ Continue reading “Inneres Team – der Zunichtemacher” »
Mal angenommen, wir werden als ein vollkommen unschuldiges Kind geboren, das schreit, wenn es Hunger hat, schläft, wenn es müde ist und die Windeln nutzt, wenn der Bauch voll ist, kurz, das sich vollkommen authentisch verhält, weil es gar nichts anderes kennt. Würde hier eines dieser süßen Erdenmenschen auf die Idee kommen, sich zu fragen, was halten diese Erwachsenen jetzt eigentlich alle von mir, wenn ich schon wieder schlafe, scheiße oder brülle. Nein, diese Fragen im inneren Dialog werden erst viel später von uns selbst diskutiert. Nämlich dann, wenn wir unsere ersten Ohrfeigen geistiger, wörtlicher und körperlicher Natur von wesentlichen Personen für eines unserer vermeintlichen „Fehlverhalten“ empfangen haben. Und plötzlich ist das Kinder-Paradies vorbei. Wir wissen, wir sind nicht okay. Und weil wir nicht okay sind, bestraft werden für Dinge, die wir nicht begangen haben und zurückgewiesen und übersehen werden, sind wir schuld. Weil, wenn es nicht an uns läge, wäre es ja nicht so. Das wenigstens ist logisch. Continue reading “Wege für mehr Selbstführung und Selbstwert” »
„Alle ernsthaften Wagnisse beginnen im Inneren“ Eudora Weltly
Eine Nachwuchsführungskraft, Herr W, in der Pharma-Industrie übernimmt nun mehrere Abteilungen statt früher einer einzigen. Ihr Arbeitsumfang und die Aufgabenstellung ist nun um ein wesentliches komplexer geworden. Auf der einen Seite werden mehr Ausrichtung und dirigierende Führung an Unternehmenszielen verlangt, ein gleichzeitiges Loslassen der früheren Detailarbeit, in den noch selbst betreuten Projekten und auf der anderen Seite müssen Mitarbeiter schnell und ergebnisorientiert in neue Aufgabengebiete eingeführt werden. Nach den ersten Monaten wird Herrn W. schnell klar, dass er Schwierigkeiten in der Einschätzung seines eigenen adäquaten Führungsverhaltens wahrnimmt. Continue reading “Selbstführung und Teamführung – Niemand ist eine Insel” »
Veränderung und Wachstum sind in der Natur selbstverständlich. Natur durchläuft Jahreszeiten ohne jede Hilfe. Natur braucht keine Organigramme oder Projektpläne, um sich zu steuern und sich selbst zu regenerieren!
Niemand muss einem Samen sagen, dass er mal eine große, stattliche Eiche werden soll. Er bringt die Kraft aus sich selbst heraus mit. Die Kraft, das innewohnende Bewusstsein übernimmt dabei die Führung.
Ganz anders im Unternehmens-Alltag. Hier versuchen wir immer noch unsere Probleme auf der Methoden-Ebene rein mit dem Verstand zu lösen. Das Anwenden von Methoden bringt uns aber in allen Bereichen seit längerem an unsere Grenzen. Continue reading “Bewusstsein im Business” »
Wir alle wünschen uns doch zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein und mit den richtigen Leuten zu sprechen. Wir wünschen uns diesen Flow im Alltag, der die Dinge leicht, spielerisch und unkompliziert geschehen lässt. Ein überwältigendes Gefühl, wenn wir spüren, wir reiten auf der Welle der Ereignisse.
Ganz anders die Motivation vieler Mitarbeiter gegenüber Weiterbildungs-Veranstaltungen. Hört man häufiger in Teeküchen und am Kaffeeautomat: „ Schon wieder so ein Kommunikations-Selbstdarsteller im Haus, ich kann mich 3 Tage nicht um meine Arbeit kümmern und wenn ich am Donnerstag an den Schreibtisch zurück komme, brauche ich erst mal 4 Tage, bis ich alles nachgearbeitet habe, und unterm Strich bringt es eh nichts!“ Continue reading “Präsenz-Training war gestern – “Right time right place-learning” ist heute” »
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