Wie wird eigentlich bei Ihnen im Unternehmen gedacht?

All unsere Handlungen werden durch unsere Gedanken und Gefühle bestimmt – auch im Business!

Klar wünschen wir uns alle im Unternehmen die kreativen Köpfe, die mal so eben mit Links Zukunftstrends am Markt erfassen und sie gleich noch in die dazugehörigen Produktideen wandeln. Leider sieht der Alltag häufig anders aus. Vorstandsbeschlüsse, die von der Belegschaft weder verstanden noch mitgetragen werden. Vergiftetes Klima mit vielen Unmutsbekundigungen und demotivierenden Nörgeleien hinter vorgehaltener Hand. Dabei ist dieses nichtgreifbare, aber sehr wohl spürbare Klima ein klares Ergebniss eines gemeinsamen Denkkonsens. Fragen Sie sich einmal, wie eigentlich bei Ihnen im Unternehmen vorrangig gedacht wird. Herrscht eher die “das-funktioniert-doch-eh-nicht, weil…” Variante vor? Geht man offen aufeinander los? Werden Konflikte totgeschwiegen? Sind Meetings und Arbeitstreffen von Pessimismus durchsetzt? Werden neue Ideen durch sorgenvolle Panikmache plattgewalzt? Dann sind sie auf einer von drei Ebenen unterwegs, die eher zerstörenden als entfaltenden, innovativen Charakter hat. Diese Art von Denken ist öfter in Unternehmen anzutreffen, die sich in einer Krise befinden, wo Hierarchien nicht mehr koordiniert agieren, sondern wo operationale Hektik ausgebrochen ist, um “das Schlimmste abzuwenden”

Auf der Ebene des erhaltenden Denkens pflegt man die Tradition und scheut Veränderungen und jede Art von Neuerungen. Man macht traditionalisierten Dienst nach Vorschrift! Das haben wir schon immer so gemacht, das machen wir auch weiterhin so! Prozesse, in denen sich das Unternehmen selbst verwaltet haben deutlichen Überhang. Innovative Ideen feiern schon mal ihren 2-jährigen Geburtstag oder sterben auch mal auf dem langen Weg des Freigabe-Prozederes. Kreative Querdenker-Leistungen der eigenen Mitarbeiter sterben in den Schubladen, weil man um die eigene Karriere fürchtet. Insgesamt ist Trägheit zu spüren, die man sich leisten kann, weil man bereits satt einen angewiesenen Markt bedient und es fast keine, ernstzunehmenden Mitbewerber gibt.

Auf der Ebene des kreativen, schöpferischen Denkens ist man offen für Neues. Mit Achtsamkeit geht man sowohl mit Mitarbeitern als auch mit ihren Ideen um. Es ist ein Klima gegenseitiger Wertschätzung und ein gelebtes, achtsames Menschenbild zu spüren. Man verpflichtet sich gemeinsam erarbeiteten Werten und denkt über bestehende Grenzen hinaus. Man hält nichts für Unmöglich, sondern fragt “was müsste passieren, dass es funktioniert?”

Aber was führt dazu, dass es in  Unternehmen zu solch unterschiedlichen Denkkulturen kommt? Erstens der Kopf des Unternehmens und zweitens Sie selber. Was der Kopf ihres Unternehmens macht, können sie nicht bestimmen (außer sie sind selbst der Kopf) Aber wie gehen Sie mit der Denkkultur in ihrer Abteilung um? Schaffen Sie Perspektiven? Vermitteln Sie Visionen? Laden Sie ein, inspirieren Sie? Oder weisen Sie an? Lassen sie gegenseitige  Anfeindungen Ihrer Mitarbeiter in ihrer Gegenwart zu, die womöglich unter die Gürtellinie gehen? Beziehen Sie einen klaren Standpunkt, weil Sie sich bei ihrer Entscheidung auch auf ihre Intuition verlassen können? Möchten Sie mehr wissen?
3-Tage Authentische Führung – Einfluss unseres Denkens auf unternehmerischen Erfolg 15. bis 17.April 2010, Nürnberg, Weinmarkt 10, mehr siehe Seminarbeschreibung

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