Selbstführung und Teamführung – Niemand ist eine Insel

„Alle ernsthaften Wagnisse beginnen im Inneren“ Eudora Weltly

Eine Nachwuchsführungskraft, Herr W, in der Pharma-Industrie übernimmt nun mehrere Abteilungen statt früher einer einzigen. Ihr Arbeitsumfang und die Aufgabenstellung ist nun um ein wesentliches komplexer geworden. Auf der einen Seite werden mehr Ausrichtung und dirigierende Führung an Unternehmenszielen verlangt, ein gleichzeitiges Loslassen der früheren Detailarbeit, in den noch selbst betreuten Projekten und auf der anderen Seite müssen Mitarbeiter schnell und ergebnisorientiert in neue Aufgabengebiete eingeführt werden. Nach den ersten Monaten wird Herrn W. schnell klar, dass er Schwierigkeiten in der Einschätzung seines eigenen adäquaten Führungsverhaltens wahrnimmt.Wann ist eine stärkere Führung also ein dirigierendes und einflussnehmendes Vorgehen für einen neu einzuführenden Mitarbeiter gefragt? Und wann ein eher begleitendes Führen eines bereits kompetenten Projektverantwortlichen? Die Unterscheidung der gefragten Herangehensweise wird zur nervlichen Zerreisprobe. Herr W. merkt, dass er alleine mit analytischen Fähigkeiten hier keine Lösungen erzielt. Es erschöpft Ihn immer mehr und die Freude an der neuen Position weicht.

An dieser Stelle kommt er ins Coaching. Er befürchtet einen Mitarbeiter ein zuschränken, wenn er klare Arbeitsanweisungen gibt, und Ihm nicht wie früher den Handlungsfreiraum einräumt, eigenständige Konzepte zu erarbeiten. In mehreren Projekten hat der Mitarbeiter immer wieder Schwachstellen in der eigenen Konzeptionsarbeit gezeigt und wichtige Details übersehen. Trotzdem kann Herr W. sich in seiner Rolle als Führungskraft seinem Mitarbeiter gegenüber nicht klar positionieren.

Im Gespräch mit dem Coach hört Herr W. bereits die vorweggenommenen Argumente seines Mitarbeiters, gegen die er sich vermeintlich nicht durchsetzen kann. Er befürchtet zu viele Vorgaben zu machen und dem Mitarbeiter so zu wenig Freiraum einzuräumen. Lesen Sie hier weiter:
Das innere Team – oder niemand ist eine Insel

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