Was hat Ihr Bewusstsein mit einem Flughafen gemeinsam?

Nehmen wir mal an, Sie stehen auf dem Frankfurter Flughafen. Sie warten bis sie der Shuttlebus an die Maschine bringt und es ist einer dieser superkalten Februartage morgens um 7 Uhr. (Wir schreiben das Jahr 2012).  Der Himmel ist fast schwarz, kein Lichtlein zu sehen und es schneit im Scheinwerferkegel der Fahrzeuge horizontal. Die Tragflächen der Maschine werden vom Eis befreit. Und sie wissen irgendwann kommt vielleicht die Helligkeit des Tages. Haben Sie das Gefühl? Kalte Füße, fast eingefrorene Nase? Okay.

Jetzt lassen Sie uns mal ein paar tausend Meter höher steigen. Durch die gesamte Wolkendecke hindurch. Hier oben ist keine Wolke zu sehen, eisblumenblaustrahlendklarer Himmel, ewiger Horizont und die Sonne war nie helller und größer! Es ist ein erhebendes Gefühl, es erfüllt mit unglaublicher Freude, weil es einfach so schön, so einzigartig  ist.  Sie sehen nach unten und sehen nur eine graue undurchdringliche Milchsuppe. Dort ist es grade immer noch so wie sie es auch vor fast einer Stunde erlebt haben. Beides ist wahr. Und sie können mit Ihrem Bewusstsein mal hier sein und mal da sein, je nachdem wo sie sich aufhalten wollen. Und sie existieren gleichzeitig. Die Frage über die Qualität ihrer Befindlichkeit entscheidet welchen Ort sie in Ihrer Erinnerung aufsuchen.

Beide Szenarien sind Teil unserer Realität. Sie sind beide wahr, solange wir sie erleben. Es ist von entscheidender Wichtigkeit, für die Qualität ihres weiteren Tages, welches dieser beiden Szenarien sie auf ihren Geist einwirken lassen. Erlauben Sie dem morgendlichen Schneegestöber  Raum zu nehmen? Entscheiden Sie sich öfter für die neblige menschliche Großwetterlage in den Tälern? Oder ist es Ihnen ein leichtes durch die Wolkendecke hindurch zustossen! An welchem Ort weilen Sie mit Ihrem Bewusstsein? Oder sind sie sich vielleicht sogar der beiden Ebenen gleichzeitig bewusst?

Wir sind keine menschlichen Wesen die spirituelle Erfahrungen machen, sondern wir sind spirituelle Wesen, die menschliche Erfahrungen machen. Unsere geistige Heimat ist der wolkenlose, strahlendblaue, jahreszeitfreie, ruhevolle, ewig gleichbleibende , unbegrenzte Horizont des Himmels. Wetter passiert weit unterhalb. Auf den Flughäfen dieser Welt sind wir nur zu Gast, aber leider lassen wir uns vom Diktat dieser Start- und Landebahnen täuschen. Und wir denken, wir wohnen dort. Unser Bewusstsein ist weit in die Täler gesunken und ist mittlerweile fest von den undurchdringlichen Nebelschwaden und dem Schneegestöber eingefangen.
Lust auf einen Flug-Kurztrip? Oder wie kann ich mein unbegrenztes Bewusstsein fühlen?
Du bist ewig, einzigartig und unbegrenzt! Wie komm ich dort hin?
Wenn ich vergessen hab, dass ich dort schon immer war?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.